Diskriminierung von Sinti und Roma

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen

Jetzt direkt weiterlesen:
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat die sächsische Landesregierung aufgefordert, keine rassistischen Anfragen zu beantworten. Die AfD-Fraktion hatte im Landtag unter anderem gefragt, wie viele Sinti und Roma in Sachsen lebten und ob diese die Schulpflicht einhielten. Die Anfrage erinnere an die nationalsozialistische Sondererfassung, kritisierte der Zentralrat in einem Schreiben an die Sächsische Landesregierung und an den Präsidenten des Sächsischen Landtages. Wiederholt seien ähnliche Anfragen der AfD an verschiedene Landesregierungen gestellt worden. Der Vorsitzende des Zentralrates, Romani Rose, begrüße deshalb die bisherige Haltung anderer Bundesländer sowie der Bundesregierung: Diese hatten erklärt, dass das Grundgesetz Artikel 3 Absatz 3 die Erhebung ethnischer Daten verbietet.
