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Krebskranker verklagt Monsanto

Der erste Prozess wegen Glyphosat hat begonnen
vom 06.07.2018
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In San Francisco hat der erste Prozess eines Krebskranken gegen den Saatgutriesen Monsanto begonnen. Kläger ist der 46-jährige Dewayne Johnson, bei dem 2014 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde. Er macht das Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat für seine Erkrankung verantwortlich. Konkret wirft er Monsanto vor, die Gefahren des stark verbreiteten Produkts verschwiegen zu haben. Seine Anwälte verweisen auf die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Glyphosat als »wahrscheinlich krebserregend« einstuft. Dewayne Johnson ist nicht der einzige Kläger, doch sein Fall wurde vorgezogen, weil er im Sterben liegt.

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