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Die Rolli-Aktivistin
Mit dem Rollstuhl in der Bahn

Karin Cordes-Zabel fährt gemeinsam mit ihrem Mann kreuz und quer durch Deutschland. Sie will auf Barrieren aufmerksam machen.
von Ulrike Scheffer vom 13.07.2023
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Gerne unterwegs: Bei aller Kritik an der Bahn - Karin Cordes-Zabel und Frank Cordes fahren gerne mit dem Zug. Um das Geld fürs Hotel zu sparen, fahren sie oft über Nacht (Foto: Ulrike Scheffer)
Gerne unterwegs: Bei aller Kritik an der Bahn - Karin Cordes-Zabel und Frank Cordes fahren gerne mit dem Zug. Um das Geld fürs Hotel zu sparen, fahren sie oft über Nacht (Foto: Ulrike Scheffer)

Diesmal hat alles geklappt. Der ICE, in dem Karin Cordes-Zabel und Frank Cordes sitzen, rollt zwar mit zehn Minuten Verspätung am Berliner Hauptbahnhof ein, aber Hauptsache, ein Bahnmitarbeiter steht am Gleis mit einem Hublift bereit. Denn Karin Cordes-Zabel ist körperlich stark eingeschränkt. Seit ihrer Kindheit sitzt sie im Rollstuhl. In Berlin schiebt der Bahnmitarbeiter den Lift in wenigen Sekunden vor die geöffnete ICE-Tür, fährt die Rampe hoch, auf die Cordes seine Frau schiebt. Er selbst steigt durch eine andere Tür aus. Nach zwei Minuten blinzeln die beiden auf dem Bahnsteig in die Sonne. »So reibungslos läuft es nicht immer«, sagt Cordes.

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