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Personen und Konflikte

vom 09.07.2024
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Kirsten Fehrs, amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), hat das Kirchenasyl verteidigt. Sie sehe mit großer Sorge, dass das Kirchenasyl mancherorts nicht mehr respektiert werde, sagte Fehrs beim Sommerempfang der EKD in Berlin. »Wir wissen, es ist politisch umstritten. Genauso wissen wir aber auch, dass dieses Instrument erheblich zum gesellschaftlichen Frieden beiträgt«, sagte die Hamburger Bischöfin. Es gebe den schwächsten Gliedern der Gesellschaft eine Chance, dass ihr Anliegen geprüft werde. »Kirchenasyl ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung«, rief sie den Gästen aus dem politischen Berlin zu. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche kennt derzeit fast 600 Kirchenasyle bundesweit. Seit dem vergangenen Sommer kam es bundesweit zu mehreren Fällen, in denen Kirchenasyle durch Behörden beendet wurden.

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