Ethischer Handel statt Wirtschaftsdiktatur

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Publik-Forum: Herr Felber, was spricht eigentlich gegen eine Vision von Freihandel, die Märkte öffnet und Menschen und Unternehmen mehr Möglichkeiten bietet?
Christian Felber: Freihandel sollte zum Unwort des Jahrzehnts oder gar des Jahrhunderts werden. Denn Handel ist kein Ziel an sich, es ist ein Mittel. Ziele der Politik sind die Umsetzung der Menschenrechte, die Einhaltung der Grundwerte, eine global nachhaltige Entwicklung, sozialer Zusammenhalt oder kulturelle Vielfalt. Freihandel würde bedeuten, dass das Mittel keine Rücksicht mehr auf die Ziele nimmt. Das ist der Fehler. Handel ist ein Mittel, das die genannten Ziele befördern oder gefährden kann. Je nachdem braucht es mehr, weniger oder eine andere Art von Handel.
Was kö
geboren 1972,
ist der Vordenker der Gemeinwohl-Ökonomie. Er ist Universitätslektor, Mitbegründer von Attac Österreich und der Bank für Gemeinwohl.
Bei Publik-Forum erschien von ihm das persönliche Buch »Die innere Stimme. Wie Spiritualität, Freiheit und Gemeinwohl zusammenhängen«. 11,90 €. Im März 2017 erscheint sein Buch »Ethischer Welthandel. Eine Alternative zu TTIP, WTO & Co.«
