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Lob und gemäßigtes Nein

Die Kirchenleitungen und die Ehe für alle
von TS vom 21.07.2017
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In Spanien und in Frankreich demonstrierten in den letzten Jahren Millionen Bürger, vornehmlich Katholiken, gegen gesetzliche Neuerungen bei der Ehe, die von linken Regierungen ausgingen und das Ziel verfolgten, jegliche Diskriminierungen für sexuelle Minderheiten zu überwinden. Darüber geriet die Gesellschaft jeweils in eine Zerreißprobe. Zumal der Konflikt parteipolitisch aufgeladen wurde. In Deutschland wird es zu ähnlichen Spaltungen wohl nicht kommen, denn der Protest gegen die Ehe für alle wird von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nicht geteilt. Die katholischen Bischöfe formulieren ihre Nein-Position bewusst gemäßigt. So, dass Andersdenkende nicht verteufelt werden. Deutschland ist eben – anders als Spanien oder Frankreich – eine »Konsensgesellschaft«. Hierzu zählen nicht nur Gewerkschaften, sondern auch Kirchen.

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