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Reisen mit Handicap

Ein Verein bildet Reisebegleiter aus, die mit Behinderten Urlaub machen
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 21.07.2017
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Im Rollstuhl auf eine griechische Insel reisen? Mit Downsyndrom Paris erkunden? Als Autist Italien unsicher machen? »Freizeit ohne Barrieren« (FOB) heißt ein Verein aus Paderborn, der das möglich macht. Für viele Menschen mit Handicap ist ein Urlaub nicht selbstverständlich; oft fehlt es an qualifizierten Reisebegleitern. Hier setzt der 2012 gegründete Verein an: In einem Wochenendseminar werden Männer und Frauen zu Reisebegleitern ausgebildet. »Hier lernen sie zum Beispiel, wie man mit einem Rollstuhl umgeht oder wie man Windeln wechselt«, erklärt Sascha Hartmann, zuständig für die Reiselogistik. Zusätzlich können Seminare zu Spezialthemen wie Diabetes oder Autismus besucht werden, die aber nicht verpflichtend sind.

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