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So herrlich normal

Obwohl Paul schwerstbehindert ist, macht er bald Abitur. Seit der 1. Klasse besucht er eine ganz normale Schule – in Italien. Inklusion ist dort seit Langem üblich. In Deutschland, wo er die ersten sechs Jahre lebte, war er für die Förderschule vorgesehen
von Linda Gärtner vom 21.07.2017
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Es gibt viele Gründe, nach Italien zu gehen: das Wetter, guter Wein, eine reiche Kultur. Aber auch die Möglichkeit, als schwerbehinderter Schüler einen normalen Bildungsweg bis zum Abitur zu beschreiten. Integration und Inklusion – ein Zauberwort, mit dem sich Deutschland in den Kinderschuhen befindet und darüber hinaus schwertut – sind in Italien seit Jahrzehnten Normalität, Sonderschulen existieren nicht oder in höchst eingeschränktem Maße.

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