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Rekordhitze: Bauern entschädigen?

Es ist in Deutschland so heiß und trocken wie in kaum einem Jahr. Die Folgen für die Landwirtschaft sind gravierend. Die Erträge brechen ein, vor allem beim Getreide. Was tun? Muss die Politik den Bauern jetzt helfen?
vom 27.07.2018
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Ja, die Landwirte brauchen sofort Hilfe

Es ist die schwerste Dürre seit über zwanzig Jahren und schon werden diejenigen laut, die sagen, dass die »Agrarindustrie« nicht gerettet werden sollte. Doch die Wahrheit ist erstens: Jeder moderne Landwirt macht im Durchschnitt 145 Menschen satt, vor hundert Jahren waren es nur vier. Zweitens: Die Mehrheit der Betriebe ist auch im großstrukturierten Mecklenburg-Vorpommern in der Hand von einer oder mehreren Familien, von Müttern und Vätern, die sich Sorgen um ihre und die Zukunft ihrer Kinder machen. Drittens: Diese »Agrarindustrie« leistet jetzt schon enorm viel für die Gemeinschaft, den Natur- und Artenschutz – und das hat auch seinen Preis. Die Umsetzung von EU-Standards und -Auflagen sind für die deutsche Landwirtschaft mit Mehrkosten von 246 Euro je Hektar verbunden. Trotzdem konkurrieren sie auf dem Weltmarkt.

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