Zur mobilen Webseite zurückkehren

Supermarktketten in der Kritik

Schlechte Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen bei Zulieferern
vom 26.07.2019
Artikel vorlesen lassen

Verfolgt man die Lieferketten deutscher Supermärkte zurück, so stößt man bei den Produzenten immer wieder auf katastrophale Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen. Dies trifft laut Recherchen von Oxfam, dem internationalen Verbund von Entwicklungsorganisationen, auf Märkte wie Aldi, Edeka, Lidl und Rewe zu. Trauben zum Beispiel werden zu Billigpreisen angeboten – während Arbeiter und Arbeiterinnen etwa im südafrikanischen Weinanbau gnadenlos ausgebeutet werden. Oxfam hatte bereits 2018 einen Supermarkt-Check veröffentlicht. Ein Jahr später berichtet die Organisation vorsichtig optimistisch: »Bei den Supermärkten tut sich was.« So hat Aldi Süd eine menschenrechtliche Risikoanalyse seiner Produkte veröffentlicht und auf Führungsebene einen Menschenrechtsbeauftragten eingesetzt. Rewe hat sich verpflichtet, einen Beschwerdemechanismus für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen einzurichten.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0