Zur mobilen Webseite zurückkehren

Krieg und Religion
Auf dem Altar des Vaterlandes

Warum jeder Krieg eine metaphysische Überhöhung braucht. Religiöse Rhetorik von den Kreuzzügen bis zur Gegenwart.
von Norbert Schneider vom 31.07.2022
Artikel vorlesen lassen
 Urbild des Heiligen Kriegs: Die mittelalterlichen Kreuzzüge (Foto: Getty Images/iStock/CLU)
Urbild des Heiligen Kriegs: Die mittelalterlichen Kreuzzüge (Foto: Getty Images/iStock/CLU)

Die Verbindung von Religion und Krieg ist uralt und vielfältig. Im Orakel von Delphi entscheidet Apollo über Krieg und Frieden. Jahwe, der Gott Israels, ist ein »Kriegsheld« (Exodus 15,3). Homer und Aischylos, Sophokles und Aristoteles rechtfertigen den Krieg religiös. Augustin beendet mit dem Begriff des gerechten Krieges (bellum iustum) eine lange, kontroverse Debatte … Als Papst Urban II. zu einem Kreuzzug zur Befreiung Jerusalems aufrief, quittierte das Volk seine Rede mit den Worten: Deus lo vult, Gott will es.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwörter: Krieg Religion Russland Ukraine
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0