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Himmlische Klänge

Gott erleben in Dur und Moll – und auch ganz anders: In vielen Religionen ist Musik ein Weg zu Gott. Können ihn Juden, Christen und Muslime gemeinsam gehen?
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 10.08.2018
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Auf der Bühne steht ein Mann mit Kippa, in der Hand hält er ein Mikrofon. Er singt auf Hebräisch: Kol Ha’ Olam kulo, »die Welt ist eine schmale Brücke«. Langsam und getragen beginnt das israelische Lied, dann wird es flotter, beschwingter. »Das Wichtigste ist, sich nicht zu fürchten«, singt er, und die anfängliche Zögerlichkeit weicht Entschlossenheit und Fröhlichkeit. Der Sänger wird begleitet von jüdischen, christlichen und muslimischen Musikerinnen des Musikprojekts Trimum.

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