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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2019
Der Inhalt:

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Der letzte Brief

Kündigung rückgängig gemacht

Parteienübergreifendes Bündnis setzte katholischen Verband unter Druck
von Gerhard Endres vom 09.08.2019
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Im Frühling kündigte völlig überraschend die Katholische Jugendfürsorge (KJF) den Vertrag mit der langjährigen Leiterin der Steinhöriger Werkstätten, Gertrud Hanslmeier-Prockl. Als Grund wurden »unüberbrückbare Differenzen in der Ausrichtung des Einrichtungsverbundes« genannt, der im Landkreis Ebersberg mehrere inklusive Einrichtungen betreibt und 900 Mitarbeiter beschäftigt. Der eigentliche Grund, so mutmaßen Insider, dürfte in der Kritik liegen, die Frau Hanslmeier-Prockl gegenüber dem Träger geäußert hat, was dieser wohl als Majestätsbeleidigung auffasste. Hanslmeier-Prockl klagte gegen ihre Kündigung und löste eine eindrucksvolle Welle der Solidarität aus. Neben Mitarbeiterinnen und Bewohnern protestierten auch Politiker aus CSU, SPD und Grünen gemeinsam gegen die Entlassung – vom Landrat bis zur früheren bayerischen Sozalministerin. Es könne doch nicht sein, dass in einem christlichen Verein keine christliche Lösung gefunden werde, heißt es in einem Brief an den Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx. Nun hat die KJF nach einem Mediator-Verfahren die Kündigung zurückgenommen. Man wolle »erneut respektvoll und vertrauensvoll zusammenarbeiten« und »die einzigartige Chance der Inklusion im Zusammenwirken von Kinder-, Jugend-, Behinderten- und Gesundheitshilfe« verwirklichen.

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