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WWF in Menschenrechts-Skandal verwickelt

vom 09.08.2019
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Nach Bekanntwerden des Menschenrechts-Skandals beim WWF hat die Bundesregierung Zahlungen an die Organisation teilweise eingestellt. Das Onlinemagazin BuzzFeed hatte im Juli enthüllt, dass der WWF Beweise für Gruppenvergewaltigungen und Folter im Salonga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo unter Verschluss gehalten hatte. Die Arbeit des WWF in dem Park wird maßgeblich von Deutschland und den USA finanziert. Auch in anderen Ländern Asiens und Afrikas soll die Organisation 2002 und 2005 mit Wildhütern zusammengearbeitet haben, die brutal gegen Zivilisten vorgegangen sind. Mehrere Menschen seien gestorben, gefoltert oder sexuell missbraucht worden. »Die Vorwürfe haben uns betroffen gemacht«, sagte Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland. Die Umweltschutzorganisation hatte im März eine unabhängige Untersuchung dazu in Auftrag gegeben.

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