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»Afrikas Ordensfrauen werden oft überhört«

vom 05.08.2022
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Afrikas Ordensfrauen fordern mehr Teilhabe in der katholischen Kirche: 2000 Vertreterinnen aus zehn afrikanischen Ländern wollen zur Generalversammlung aller Bischöfe im Oktober 2023 entsprechende Forderungen einbringen. Koordiniert wird die Initiative vom Missio-Partner »Vereinigung der Ordensfrauen in Ost- und Zentralafrika« (ACWECA), unterstützt vom katholische Hilfswerk »Missio« in Aachen. Im Synodenprozess der Weltkirche drohe die Stimme der Ordensfrauen überhört zu werden, sagte Bridgita Mwawasi, Generalsekretärin der Vereinigung. Das Projekt repräsentiere die Anliegen von rund 30 000 Schwestern aus mehr als 300 Kongregationen. Gerade junge, kleine diözesane Orden verfügten kaum über internationale Vernetzung, sagte Missio-Vizepräsident Gregor von Fürstenberg. Dabei stünden die Ordensfrauen »oft an vorderster Front im Einsatz der Kirche gegen Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Unfrieden«. Ihre Leistungen und Erfahrungen würden jedoch kaum wahrgenommen.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 15/2022 vom 05.08.2022, Seite 43
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