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Kirchen mit Toiletten am Wegesrand

vom 05.08.2022
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Eine von fünfhundert: Nicolai-Kirche in Caldern an der Lahn (Foto: epd-Bild/Rolf K. Wegst).
Eine von fünfhundert: Nicolai-Kirche in Caldern an der Lahn (Foto: epd-Bild/Rolf K. Wegst).

Rund 500 evangelische Radwegekirchen laden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Rast und Andacht ein. Die Kirchen sind auf Hinweisschildern und an den Kirchen selbst mit dem Signet eines Radfahrers vor einer Kirche gekennzeichnet. Als erste Radwegekirche in Deutschland wurde nach Angaben der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) 2001 die Johanniskirche im Klosterpark Reinhardsbrunn ausgewiesen. 2009 hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Einführung der einheitlichen Kennzeichnung »Radwegekirche« beschlossen, womit seitdem auch einheitliche Standards verbunden sind: Alle Radwegekirchen böten einen Rastplatz oder Garten mit Tischen und Bänken sowie einen Zugang zu Toiletten und Trinkwasser. Sie stünden Besuchern von Ostern bis zum Reformationstag am 31. Oktober zum Ausruhen und Innehalten offen. Eine Karte mit allen Radwegekirchen bietet eine Internetseite.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 15/2022 vom 05.08.2022, Seite 43
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