Personen und Konflikte
Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, kritisiert den Haushaltsentwurf der Bundesregierung für das kommende Jahr: »Die geplanten Kürzungen bei der Humanitären Hilfe sind in Anbetracht der aktuellen Lage rückwärtsgewandt und kurzsichtig.« Der Entwurf sehe hierbei Kürzungen um fast eine Milliarde Euro vor. »Auf dem letzten Klimagipfel haben die Verursacher der Klimakrise ihre Verantwortung eingeräumt und einen Fonds für Schäden und Verluste beschlossen. Dieser muss zügig und verlässlich finanziert werden«, so Pruin weiter. »Dieses Geld darf nicht aus bestehenden Töpfen genommen werden, die schon heute zu wenig enthalten, um den humanitären Hilfsbedarf weltweit zu decken.«
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