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Krieg im Nahen Osten
Israels viele Fronten

Das Land wird von äußeren Feinden bedroht - genauso aber von den inneren Feinden des Rechtsstaats. Ein Kommentar.
von Constantin Wißmann vom 06.08.2024
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Kampf an allen Fronten: Für Israel geht es immer um die Existenz. (Foto: PA/AA/Mostafa Alkharouf)
Kampf an allen Fronten: Für Israel geht es immer um die Existenz. (Foto: PA/AA/Mostafa Alkharouf)

Für Israel geht es auch 76 Jahre nach seiner Unabhängigkeit um die schiere Existenz. Ob aus Gaza im Westen, dem Jemen im Süden, dem Libanon im Norden oder Iran im Osten: Aus allen Himmelsrichtungen drohen staatliche und nicht staatliche Akteure Israel permanent nicht nur mit Attacken, sondern mit der Auslöschung. Der 7. Oktober hat das in aller grausamen Deutlichkeit gezeigt. Das ist die Lage, mit der Israel umgehen muss. Allein an der Grenze zum Libanon mussten 60 000 Menschen ihre Häuser verlassen, weil die Hisbollah das Gebiet täglich mit Raketen beschießt. Da wäre so, als müssten in Deutschland eine halbe Million Menschen vor solchen Terrorangriffen fliehen. Das sollte man bedenken, wenn man Israels Vorgehen kritisiert. Auch sollte man sich einmal vorstellen, was im Oktober 2023 an der Grenze zu Gaza noch passiert wäre, hätten die israelischen Streitkräfte die Massaker der Hamas nicht gestoppt.

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