Ausgezeichnet: Naturschutz statt Bomben

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Das frühere Bombodrom in Nordbrandenburg hat von den Vereinten Nationen einen Umweltpreis erhalten. Durch die Arbeit des Bundesforstbetriebes Westbrandenburg auf dem ehemaligen sowjetischen Militärgelände bleibe »der Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten erhalten«, hieß es bei der Preisverleihung auf dem Gelände zwischen Wittstock und Neuruppin. Rund neunzig Quadratkilometer des mehr als hundert Quadratkilometer großen Areals gehören heute zum Nationalen Naturerbe. Das Bombodrom wurde nach langjährigen Protesten von der Bundeswehr aufgegeben. Es ist das größte Heidegebiet in Deutschland. Der Bundesforstbetrieb habe einen Weg gefunden, sowohl der Kampfmittelräumung als auch der Heidepflege eindrucksvoll gerecht zu werden. Auf dem jahrzehntelang militärisch genutzten Gelände werden noch heute 1,5 Millionen Granaten, Bomben und Blindgänger vermutet.
