Intimes Gespräch über das große Nein
Roman. Ein Mann, Pfarrer von Beruf, liegt im Sterben. Wiedererwacht aus komatösen Phasen, durch einen Sichtschirm von der übrigen Welt getrennt, »lahmgelegt« mit medikamentös eingenebeltem Geist – aber wie vom Tod erstanden. Sein Gehirn denkt, begreift, erinnert sich. Wie lange noch? Weil er besonders gut an Gräbern predigte, war der Tod, »das große Nein«, sein Hauptthema. Nun führt er mit Gott ein intimes Gespräch über den Tod und sein verflossenes Leben. Nach einer Lungenembolie wurden ihm noch zehn Jahre geschenkt, »auf Bewährung«, in denen er gerade noch die mindeste Luft bekam – ein Leben im »Sparflammenmodus«.Vieles kam ihm abhanden, um vieles hat er sich selber gebracht »mit Wut, Gewalt, Zigaretten, Alkohol und manchem anderen«.
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