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»So erreicht man keinen echten Frieden«

Der kolumbianische Menschenrechtler und Befreiungstheologe Javier Giraldo glaubt nicht an eine Aussöhnung
von Jochen Schüller vom 25.08.2017
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Frieden – nach über fünfzig Jahren Bürgerkrieg: Den Friedensvertrag mit der noch knapp 6000 Kämpfer zählenden Linksguerilla FARC unterzeichnete Kolumbiens Staatspräsident Juan Manuel Santos am 26. September 2016. Er wollte ihn durch Volksabstimmung bestätigen lassen. Doch 50,2 Prozent der Wähler votierten dagegen. Viele der Neinstimmen waren motiviert durch den Wunsch nach größerer Härte gegenüber der FARC. Dennoch trat der Friedenspakt nach Modifikationen in Kraft. Santos erhielt dafür den Friedensnobelpreis. Vom 6. bis 11. September besucht Papst Franziskus Kolumbien. Die katholische Kirche hat sich stark für den Friedensschluss eingesetzt und viele der Verhandlungen moderiert. Das Gespräch von Jochen Schüller mit dem Jesuitenpater und Menschenrechtler Javier Giraldo entstand auf einer Kolumbienreise, die durch Brot für die Welt/EED gefördert wurde.

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