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Das Ende von Glyphosat?

vom 24.08.2018
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Aktienmärkte und Gerichte könnten erreichen, was sich die Politik nicht traut: die Beendigung des Einsatzes von Glyphosat als Unkrautvernichtungsmittel. So verlor die Aktie des Chemieriesen Bayer innerhalb weniger Stunden an der Börse rund elf Prozent an Wert, nachdem eine Geschworenenjury in San Francisco der Schadensersatzforderung eines Klägers nachgegeben hatte. Der Kläger, Dewayne Johnson, leidet an Lymphdrüsenkrebs und macht Glyphosat für seine Erkrankung verantwortlich. Als Hausmeister an einer Schule habe er jahrelang Unkraut auf dem Rasen mit Roundup bekämpft, das Glyphosat enthält. Von der Gefährlichkeit dieses Mittels habe er keine Ahnung gehabt, sagte Johnson. Dieser Argumentation folgte die Jury. Nun fürchten die Investoren den Erfolg zahlreicher weiterer Klagen und verkaufen Aktien des Konzerns, sodass der Kurs fällt.

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