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Crashkurs mit Teenager

Nur wenige Familien in Deutschland sind bereit, einen Gastschüler aufzunehmen
von Heike Baier vom 23.08.2019
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Anna Wasielewski war 16 Jahre alt, als sie für ein Jahr bei einer Gastfamilie im US-Bundesstaat North Carolina wohnte und dort zur Schule ging. »Dieses Jahr war nicht immer einfach. Aber es hat meine Persönlichkeit unheimlich geprägt«, sagt die heute 38-Jährige. Offenheit und Neugierde für fremde Kulturen seien ihr geblieben. Heute ist Wasielewski Geschäftsführerin des Arbeitskreises gemeinnütziger Jugendaustausch (AJA) mit Sitz in Berlin, dem Dachverband von sieben gemeinnützigen Austauschorganisationen. Sie sorgt sich um die Zukunft des Schüleraustausches. Denn es wird immer schwieriger, Familien in Deutschland zu finden, die ehrenamtlich bereit sind, einen ausländischen Schüler für sechs Monate oder länger aufzunehmen.

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