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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2019
Der Inhalt:

Editorial

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Sachbücher

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Der letzte Brief

in Memoriam
Streitbarer Mystiker mit Biss und Humor

Peter Rosien
von Wolfgang Kessler vom 23.08.2019
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Schon bei seinem Bewerbungsgespräch bei Publik-Forum sagte Peter Rosien, der spätere Theologie-Chef und Chefredakteur (1998 bis 2007), wovon er nichts mehr wissen wollte: »von den Bibelsprüchen, mit denen ich im evangelischen Gymnasium vollgestopft worden bin« und von den dogmatischen Lehren eines Theologiestudiums, »die ich nicht als Pastor vertreten konnte«. So wurde der evangelische Theologe Journalist. Es war eine glückliche Fügung, dass er sich gerade bei Publik-Forum bewarb: Die Beschäftigung mit Meister Eckhart hatte seinen Glauben neu entflammt und eine neue Leidenschaft für Theologie geweckt. Viele seiner geistvollen und brillant formulierten Artikel sprühten davon; seine Liebe zur Mystik hat die Zeitschrift nachhaltig geprägt. Kantig war sein Umgang mit Kirche und Theologie: Oft kritisierte er die formelhafte Sprache in Gottesdiensten, aber auch jene von wissenschaftlichen Theologen, »die viel schreiben, was keiner versteht und schon gar keiner mehr glaubt«. Diese Kritik brachte ihm selbst viel Kritik ein. Gleichzeitig fanden viele Leserinnen und Leser durch seine mitreißend geschriebenen Beiträge einen neuen Zugang zum Glauben; sein Buch »Mein Gott, mein Glück – Ansichten eines frommen Ketzers« wurde ein Bestseller. Peter Rosien starb am 11. August im Alter von 77 Jahren.

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