Die perverse Logik des Kapitalismus
Jedes Jahr werden in Deutschland 13 Millionen Tonnen Essen in den Müll geworfen: Äpfel, die ein paar braune Stellen haben, Joghurtbecher, die kurz vor dem Haltbarkeitsdatum stehen, Schokoladen-Weihnachtsmänner, die im Januar keiner mehr kaufen will. Es sind Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit, die gewachsen, geerntet, verarbeitet, verpackt und unter großem Energieaufwand transportiert und gelagert wurden. Das ist eine unvorstellbare Verschwendung von Ressourcen und eine sündhafte Respektlosigkeit gegenüber den Gaben der Schöpfung. Und dennoch werden die, die wenigstens einige Lebensmittel vor dem Verderben retten wollen, höchstrichterlich kriminalisiert.
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