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Personen und Konflikte

vom 06.09.2011
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Hubert Hüppe,Behindertenbeauftragter der Bundesregierung und Mitglied der CDU, hat die Förderung eines Schwangerschaftsfrühtests auf Downsyndrom kritisiert und in diesem Zusammenhang schwere Vorwürfe gegen seine Parteikollegin, Bundesforschungsministerin Annette Schavan, erhoben. Die Entwicklung des neuen Testverfahrens bei der Konstanzer CATC Biotech AG sei von Schavans Ministerium mit 230 000 Euro gefördert worden. Bei dem Schnelltest gehe es »nicht um Therapie, sondern um Selektion«, sagte Hüppe. Da Menschen mit Downsyndrom nicht therapierbar seien, handele es sich ganz offensichtlich um »Rasterfahndung mit dem einzigen Ziel, Menschen mit Behinderungen auszusortieren und zu töten«.

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