Rettungsaktion
Luftbrücke oder Luftnummer?
Anfang September in Berlin auf einem kleinen Platz gegenüber dem Bundesinnenministerium: Aktivisten berichten von einer Aktion, die sie selbst »unkonventionell« nennen. Dafür haben sie unter freiem Himmel eine Bühne aufgebaut, Stühle für Pressevertreter aufgestellt und sogar einen Bildschirm, auf dem die Initiatorin von Kabulluftbrücke zu sehen ist. Sie sitzt zu diesem Zeitpunkt in einem Hotelzimmer in Doha, Katar. Für das Setting dieser Pressekonferenz mag die Beschreibung unkonventionell zutreffen, bezogen auf die Aktion selbst ist sie eine maßlose Untertreibung.
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