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Der Seitenwechsler

Helmut Schüller war einmal Generalvikar in Wien. Jetzt streitet der Österreicher für Reformen in der katholischen Kirche
von Ursula Baatz vom 20.09.2011
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Er will ordentlich arbeiten können, »sonst ist es Zeitvergeudung«, sagt Helmut Schüller, der zurzeit wohl umstrittenste Priester der römisch-katholischen Kirche Österreichs. Deswegen steigt Schüller, der meist mit römischem Kragen auftritt, den österreichischen Bischöfen auf die »Hühneraugenstellen«, wie er sagt: Das sind die Pfarreien. Sie sind zwar die Basis kirchlichen Lebens, doch eine bedrohte Spezies.

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