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Was es heißt, glücklich zu sein

Armenier dürfen bleiben. Dank Pro Asyl und einer Stadt
von Bettina Röder vom 20.09.2011
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Was es heißt, wirklich glücklich zu sein, das hatte Artur Baveyan in all den Jahren der großen Angst und Ungewissheit vergessen. Mehr als ein Jahrzehnt lebte der Armenier mit seiner Familie in Deutschland, die Abschiebung war nur ausgesetzt. Immer wieder musste er zur Ausländerbehörde, um die Duldung zu verlängern. Das galt auch für seine Frau und seine in Deutschland geborenen Kinder: den zwölfjährigen Sohn Geworg und die neunjährige Anne Marie. Anfang August dann kam die Schreckensmeldung. Sie alle sollten aus Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern abgeschoben werden. Doch die Menschen in der Stadt machten sich für die Familie, die sie zwischenzeitlich sogar versteckten, stark. Wie auch viele im Land. Nun dürfen Artur Baveyan, seine Frau und seine Kinder bleiben. Drei Jahre Aufenthalt sind sicher. Das verkündete vor nicht allzu langer Zeit der zuständige CDU-Innenminister Lorenz Caffier. »Wir sind sehr, sehr glücklich«, sagte Familienvater Baveyan. Und dann fiel dieser Satz: »Dieses Gefühl ist für uns neu.«

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Schlagwort: Abschiebung
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