Aufgefallen
Inspiriert von Greta
Vom Klimawandel hörte Nakabuye Hilda Flavia zum ersten Mal, als sie ihre Heimatregion am Victoriasee verließ, um in Ugandas Hauptstadt Kampala zu studieren. Das war vor zwei Jahren. Daheim auf dem Land hatte sie weder ein Smartphone besessen noch einen Computer. Auf einer Konferenz einer studentischen Umweltorganisation an der Uni begriff sie plötzlich, warum auch in Uganda die Temperaturen steigen, die Böden austrocknen und dann wieder nach sintflutartigen Regenfällen Erdrutsche oder Schlammlawinen viele Menschen in den Tod reißen. »Ich fühlte mich schlecht, beschloss aber gleichzeitig, eine Führungsrolle bei der Lösung der Probleme zu spielen«, schreibt die heute 22-Jährige auf ihrem Internet-Blog. Als ältestes von neun Kindern sei sie schließlich früh daran gewöhnt gewesen, Verantwortung zu übernehmen.
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