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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2021
Der Inhalt:

Editorial

Menschen & Meinungen

War mehrere Wochen in Herat, Afghanistan im Noteinsatz: Der Arzt Tankred Stöbe aus Berlin, der für Ärzte ohne Grenzen immer wieder in Krisenregionen fährt. (Foto: Oliver Barth/MSF)
Ärzte ohne Grenzen betreibt auch unter den Taliban Kliniken und Corona-Stationen. Fragen an den Arzt Tankred Stöbe/mehr

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Der letzte Brief

Spende von Waffenfirma zurückgewiesen

vom 24.09.2021
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Schutt in einem vom Hochwasser betroffenen Ort in Westdeutschland (Foto: PA/Geilser-Fotopress/Hardt)
Schutt in einem vom Hochwasser betroffenen Ort in Westdeutschland (Foto: PA/Geilser-Fotopress/Hardt)

Die Opfer der Flutkatastrophe benötigen Hilfe. Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft sammelt Spenden für sie. Eine Spende jedoch hat der Zusammenschluss verschiedener Hilfsorganisationen zurückgewiesen: die des Waffenherstellers Heckler & Koch in Höhe von 15 000 Euro. Das Bündnis begründet die Zurückweisung mit »ethischen Leitlinien«, wie aus einem Schreiben von Heckler & Koch hervorgeht. In diesem Offenen Brief führt der Waffenhersteller aus, dass die Spende zur Hälfte vom Unternehmen, zur Hälfte von der Belegschaft stamme. Nach der Zurückweisung hätten Geschäftsführung und Betriebsrat beschlossen, das Geld nun jeweils zur Hälfte der besonders schwer getroffenen Gemeinde Dernau und dem Technischen Hilfswerk zukommen zu lassen.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 18/2021 vom 24.09.2021, Seite 28
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Die Unternehmensführung und der Betriebsrat reagierten bestürzt auf den Vorwurf des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft, das Spendengeld »sei mit unethischen Mitteln erworben worden«. Dies setze nicht nur das mittelständische Unternehmen und seine Mitarbeiter herab, sondern auch die Sicherheitskräfte in Deutschland, der EU und der Nato, die täglich Waffen von Heckler & Koch benutzten, auch die Polizisten, die etwa im Ahrtal im Einsatz gewesen seien.

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