Personen und Konflikte
Ute Rippel-Lau vom Vorstand der Friedensorganisation Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) kritisiert die Ankündigung der US-Regierung, der Ukraine Munition aus abgereichertem Uran zu liefern. Diese Munition stelle eine große Gefahr für Bevölkerung und Umwelt dar, die auch in Friedenszeiten nachwirke. Die wegen ihrer panzerbrechenden Wirkung eingesetzten Waffen gäben bei der Explosion Uranpartikel frei, erklärt die Ärztin in der »Jungen Welt«. Diese Partikel könnten Krebs und andere Krankheiten verursachen. Die hohe Rate von krebskranken Kindern und Fehlgeburten im irakischen Falludscha werde mit dem Einsatz von Uranmunition in Verbindung gebracht. Nötig sei ein völkerrechtliches Verbot von Uranmunition.
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