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Wider die Kriegsmedizin

Die Organisation IPPNW ruft Menschen in Gesundheitsberufen dazu auf, sich jeder medizinischen Fortbildung für den Krieg zu widersetzen.
vom 16.09.2025
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Zivil bleiben: Das fordert die Organisation IPPNW für das Gesundheitssystem. (Foto: www.ippnw.de/Ralph Urban)
Zivil bleiben: Das fordert die Organisation IPPNW für das Gesundheitssystem. (Foto: www.ippnw.de/Ralph Urban)

Die Friedensorganisation IPPNW warnt vor einer Militarisierung des Gesundheitswesens. Sie ruft Menschen aus Gesundheitsberufen auf, eine »Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen« zu unterzeichnen. Im Kriegsfall werde das Gesundheitswesen der Logik und der Befehlsgewalt der Bundeswehr unterworfen, Vorrang hätte die Behandlung von Soldatinnen und Soldaten. Die einzige Möglichkeit, Leid und Tod durch Kriege zu verhindern, sei Friedenssicherung. »Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen«, heißt es in der Erklärung. »Ich lehne deshalb als Beschäftigte/Beschäftigter im Gesundheitswesen jede Schulung oder Fortbildung in Kriegsmedizin ab und werde mich daran nicht aktiv beteiligen.« Die Erklärung kann online unterzeichnet oder von der Website heruntergeladen werden.

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Schlagwort: Gesundheitswesen
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