Abkommen des Vatikan mit China
Papst Franziskus und die Volksrepublik China haben ein umstrittenes Abkommen geschlossen. Darin erkennt die Regierung den Papst als Oberhaupt der chinesischen Katholiken an. Ihm wird nun zumindest Mitsprache bei der Ernennung von Bischöfen eingeräumt. Im Gegenzug akzeptiert Rom sieben Bischöfe, darunter drei exkommunizierte, die ohne päpstliche Zustimmung ernannt worden waren. Jahrzehntelang stritten Peking und Rom darüber, wer Bischöfe ernennen darf. Der chinesische Staat betrachtet den Heiligen Stuhl als fremde Macht und setzt selbst Bischöfe ein, die in der »Patriotischen Vereinigung«, einer vom Staat kontrollierten Kirche, dienen. Daneben wurde die Rom treue Untergrundkirche mal mehr, mal weniger verfolgt. Teile davon fühlen sich nun vom Vatikan verraten. Dort hofft man, dass sich die Situation der Katholiken Chinas jetzt verbessert.
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