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Eucharistische Gastfreundschaft: Worum es geht

Die wichtigsten Punkte des ökumenischen Arbeitspapiers - und was der Vatikan kritisiert
vom 09.10.2020
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Seit 1946 gibt es einen Ökumenischen Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen, der sich intensiv mit den Fragen von Kirche, Eucharistie/Abendmahl und Amt auseinandersetzt. Er konnte (mit anderen ökumenischen Akteuren) im Laufe der Jahrzehnte durch intensive Arbeit zentrale kirchentrennende Hindernisse beseitigen und interkonfessionelle Übereinstimmungen erreichen, sodass die Autoren nun von einer »Epoche der Ernte« sprechen. Das Maß der Verständigung erlaube es nicht mehr, »die verbliebenen Differenzen als kirchentrennend zu betrachten«. Es gebe einen Grundkonsens hinsichtlich Taufe, Eucharistie und Amt. Deshalb betrachtet der Arbeitskreis die wechselseitige Teilnahme an den Feiern von Abendmahl/Eucharistie in Achtung der je anderen liturgischen Traditionen als »theologisch begründet«. Insbesondere für konfessionsverbindende Familien sei sie »pastoral geboten«. Eine solche Einladung ist noch keine Eucharistie- und Kirchengemeinschaft. Aber ein wichtiger Schritt dorthin.

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