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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 02.10.2023
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es schüttete in Strömen, als wir den Jesuiten und Psychotherapeuten Hans Zollner in seiner Heimatstadt Regensburg besuchten. Zweieinhalb Stunden sprachen wir mit ihm über seine Erfahrungen beim Aufbau des Kinderschutzzentrums in Rom und seine Enttäuschungen in der päpstlichen Kinderschutzkommission, die er im Frühjahr verlassen hat. Deutlich wurde dabei: Wenn es nicht zu einem Mentalitätswechsel kommt und ordentliche, transparente Verfahren eingeführt werden, kann der Missbrauch nicht bekämpft werden. Wenn ich den Bischöfen aus aller Welt, die in diesen Tagen zur Synode nach Rom kommen, eine Lektüre ans Herz legen dürfte, würde ich ihnen das Interview mit Pater Zollner empfehlen. Es beginnt auf Seite 12. Auch die deutschen Bischöfe haben sich auf die Weltsynode eingestimmt, in einem Tagungshaus mitten im Wald. Einen Bericht von der Vollversammlung in Wiesbaden finden Sie auf Seite 42, dazu auch einen Kommentar von Louis Berger auf Seite 11.

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Schlagwörter: Jesuiten Missbrauch Synode
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