Kolumne von Peter Otten
20 Minuten für alle
Die Sanierung der Kölner Oper dauert nun schon neun Jahre. Neulich stand in der Zeitung, dass die letzten beiden Jahresabschlüsse der Bühnen noch nicht vorliegen. Und da in Köln immer alles mit allem zusammenhängt, ist es möglich, gegebenenfalls auch wahrscheinlich, dass die Sanierungsarbeiten auch elf oder zwölf Jahre dauern können – mit Kosten um die 1,5 Milliarden Euro. Viele Bürgerinnen und Bürger denken: Ganz schön lang! Und ganz schön teuer! Die Kölner Oberbürgermeisterin ist hingegen »sehr, sehr enttäuscht«, wie zu vernehmen war. Sie hätte die neue Oper gerne noch während ihrer Amtszeit eröffnet. Doch die geht vermutlich 2025 zu Ende. Vermutlich meint auch die Oberbürgermeisterin, dass die Sanierung der Kölner Oper ein bisschen lange dauert. Sicher weiß man das aber nicht. Auf jeden Fall lernen wir aus diesem Beispiel: Zeit ist relativ.
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Peter Otten, geboren 1969, ist Pastoralreferent in St. Agnes, mitten in Köln. Dort lebt er mit seiner Frau und Seelsorgehund Greta. Die Kolumne schreibt er im Wechsel mit Anne Lemhöfer und Fabian Vogt.

