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Rundfunk-Reform
Nicht die Kultur kürzen

Mit den jüngsten Reformvorschlägen spart sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk in die Irrelevanz. Ein Kommentar.
von Judith Bauer vom 13.10.2024
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Im Sendezentrum in Mainz könnte das 3sat-Logo bald verschwinden. (Foto: PA/CHROMORANGE/Udo Herrmann)
Im Sendezentrum in Mainz könnte das 3sat-Logo bald verschwinden. (Foto: PA/CHROMORANGE/Udo Herrmann)

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk braucht eine Reform. Er muss sparsamer werden, Doppelstrukturen abschaffen und sich immer wieder an eine veränderte Medienlandschaft anpassen, um seinem Auftrag gerecht zu werden. Nun hat die Rundfunkkommission einen Reformvorschlag vorgelegt. Noch im Oktober soll er den Landesparlamenten vorgelegt werden, schon nächstes Jahr könnten die Veränderungen kommen. Den Plänen nach sollen viele Hörfunkprogramme wegfallen, und im Fernsehen soll an den kleinen Kanälen gespart werden, genauer gesagt: am Informations- und Bildungsprogramm. Ausgerechnet 3sat soll mit Arte verschmelzen – also verschwinden.

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