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Lady ohne Angst

Aung San Suu Kyi hat für die Demokratie in Birma auf Freiheit und Familienleben verzichtet. Sie scheint etwas zu bewegen
von Eva-Maria Lerch vom 04.05.2012
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Das Treffen dauerte nur eine Stunde. Niemand hat erfahren, was dabei eigentlich gesprochen wurde. Und trotzdem gilt es in Birma als Sensation, als beinahe unfassbares Signal für eine mögliche Wende: Aung San Suu Kyi, die Leitfigur der verbotenen myanmarischen Demokratiebewegung, ist von Staatschef Thein Sein im Präsidentenpalast empfangen worden. Und ausgerechnet die Propagandapostille des Militärregimes, die Suu Kyi seit Jahrzehnten als Staatsfeindin verunglimpft hat, druckte am nächsten Tag ein Foto, das sie auf Augenhöhe mit dem Präsidenten zeigt.

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Schlagwörter: Hoffnung Widerstand
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