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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2014
Der Inhalt:

Editorial

Aufbruch

Menschen & Meinungen

Kommentare

Politik & Gesellschaft

Sein & Haben

Religion & Kirchen

Dossier

Glauben & Streiten

Leben & Kultur

Lesen Hören Hingehen

Sachbücher

Aufstehen & Handeln

Der letzte Brief

Das Salz in der Suppe

Der Dialog mit der Freidenker-Vereinigung ist nötig und ein Gewinn
von Wolf Südbeck-Baur vom 24.10.2014
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Wenn in den nächsten Tagen die Woche der Religionen in verschiedenen Stätten zu Begegnungen, Podiumsdiskussionen und gemeinsamen Feiern einlädt, stehen die organisierten Freidenker abseits. Man chen reformierten Kirch gemeinden ist das nicht unrecht, weil Freidenkertum und Konfessionslosigkeit eben keine Religionen sind und darum nichts im interreligiösen Dialog verloren haben. Doch eine solche Haltung übersieht die Zeichen der Zeit.Seit einigen Jahren verläuft der Graben in säkularisierten Zivilgesellschaften wie der Schweiz nicht mehr zwischen Konfessionen und verschiedenen Religionen, sondern zwischen religiösen und nicht religiösen Bürgern. Ein Blick in die Statistik erhärtet diese Beobachtung. In Basel, Bern, Zürich, Genf oder Lausanne nimmt die Bevölkerungsgruppe der Konfessionslosen stetig zu. 2013 waren es in Basel mit 44 Prozent fast die Hälfte.Es sind die Konfessionslosen, die auch wegen der geschichtlichen Blutspur der Religionskriege einen Austausch mit re ligionsverbunden Menschen eigentlich nicht für nötig halten. Im Dienst des religiösen Friedens bietet die Woche der Religionen darum eine exzellente Gelegenheit, das notwendige Gespräch mit Nichtgläubigen zu suchen. Themen gäbe es genug: Verhältnis Kirche-Staat, Kopfbedeckun gen, Religionsunterricht an den Schulen et cetera. Diese Themen liegen in der Luft, auch wenn die Freidenker-Vereinigung beispielsweise in Basel bisher öffentlich nicht in Erscheinung tritt. Gleichwohl gilt grundsätzlich: Religiös Engagierte sollten jede Gelegenheit zum Austausch mit Freidenkern nutzen, denn Begegnungen und Gespräche sind das Salz in der Suppe des Lebens und dienen dem gesellschaftlichen Frieden.

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