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Brief an Seehofer

vom 21.10.2016
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Die Katholischen Akademien in Franken sorgen sich um die politische Streitkultur. In einem offenen Brief an Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer berichten deren Direktoren, »wie sich Menschen von der CSU entfremden, die bisher gerade in dieser Partei in besonderem Maße die Verwirklichung der christlichen Gesellschaftslehre suchten«. Von der CSU wünsche man sich eine Rückkehr zum Dialog, der sich ohne polarisierende Vereinfachungen der komplexen Wirklichkeit stelle. Die Schreiber beziehen sich auf das gesellschaftliche Klima, in dem Flüchtlinge als Krisenerscheinung definiert würden. Die CSU bestärke Menschen darin, nach dem Motto »Man wird doch noch sagen dürfen …« gegen Fremde zu hetzen. Akademiebesucher in Nürnberg und Würzburg bemängelten häufig, die CSU lasse es an »christlicher Offenheit und Respekt fehlen«.

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