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Trump stärkt die Revolutionsgarden

Im Iran wächst der Unmut. Die US-Sanktionen treffen das Land schwer. Wie lange noch hält sich die Theokratie? Eindrücke von einer Reise
von Britta Baas vom 26.10.2018
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Es ist nur ein Rastplatz an der Schnellstraße, irgendwo zwischen Kermanshah und Sanandaj. Hier, im Nordwesten des Iran, in kurdischem Siedlungsgebiet, ist die kurze Pause der Reisegruppe aus Deutschland fast vorbei. Da steht auf einmal ein Hüne von Mann auf dem grünbewachsenen Randstreifen, in Kurdenhosen und mit Schnurrbart. Er beginnt ein Gespräch. Nichts Ungewöhnliches im Iran dieser Tage, in denen man täglich auf Menschen trifft, die reden wollen: über ihr Land, seine Krise, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch dieser Kurde lässt alle Zurückhaltung und Vorsicht fahren. Wir, die Deutschen, haben seiner Meinung nach etwas zu bieten, das der Iran dringend brauchen kann: »Schickt uns Angela Merkel, um uns von unserer Regierung zu erlösen!«

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