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Churches for Future?

Die Kirchen suchen das Gespräch mit Fridays for Future. Wollen sie sich wirklich darauf einlassen – oder nur bei der Jugend punkten?
von Viola Rüdele vom 25.10.2019
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Aufgereiht sitzen die Podiumsteilnehmer auf ihren Stühlen. Links der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, der Ökonom Ottmar Edenhofer und die Philosophin Christine Heybl. Zur Rechten die »Jury«, darunter Vertreter von Fridays for Future und Parents for Future. Die Katholische Akademie in Bayern hat sie zusammengebracht unter der Frage »Churches for Future«? Direkt nach der Münchner Freitagsdemonstration sollten die Klimaaktivistinnen ihre Forderungen an die Kirchen stellen. Das erwarten sie: Volle Unterstützungen ihrer Forderungen an die Politik. Klimaschutz in den Lehrplänen des Religionsunterrichts unter den Aspekten Nächstenliebe und Bewahrung der Schöpfung. Regelmäßige Umweltgottesdienste. Reduktion der Emissionen, die die Kirchen verursachen. Konkret: mehr vegetarisches Essen bei kirchlichen Veranstaltungen oder bessere Wärmedämmung ihrer Gebäude. Rückzug aus allen Geldanlagen, die Gewinne aus fossilen Energieträgern erwirtschaften.

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