Zur mobilen Webseite zurückkehren

Leserbrief
Gnade für Täter

vom 22.10.2021
Artikel vorlesen lassen

Zu: »Diese Anerkennung macht krank« (18/21, Seite 34)

Das Szenario ist fast immer gleich! Die Straftaten liegen Jahrzehnte zurück und die Täter sind verstorben, sodass die säkulare Justiz an Grenzen stößt. Eine klerikale absolutistische Hierarchie, geleitet von einer reinen Männerriege, gewährt die »Gnade«, verjährten kriminellen Machenschaften nachzugehen und den Opfern einen Obolus zu gewähren. Die Mitglieder der Gremien, die über das Procedere bei diesen Delikten entscheiden, gehören zum Berufsstand der Täter. Wessen Interessen mögen sie vertreten? Rudolf Grzegorek, Görlitz

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 20/2021 vom 22.10.2021, Seite 58
Vergeben und vergessen
Vergeben und vergessen
Was billige Gnade von echtem Verzeihen unterscheidet

»Sexuelle Gewalt in der Kirche« lautet die Schlagzeile auf dem Titelblatt. Ein Blick ins Heft erst verrät, dass es um die katholische Kirche geht. Ich halte es für falsch, »alle in einen Topf zu werfen«, auch wenn Theologen gerne die eine Kirche Jesu Christi im Geiste beschwören. In der Praxis gibt es sie nicht und bei diesen schwierigen Themen wie dem sexuellem Missbrauch und der Art der Aufarbeitung erst recht nicht. Marcellus Jany, Berlin

4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0