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Welche Regierung bekommt Thüringen?
Saure Brombeeren

Ein Bündnis der CDU mit Sahra Wagenknecht kann in Thüringen nur scheitern. Die Christdemokraten sollten über ihren Schatten springen und etwas anderes versuchen. Ein Kommentar.
von Constantin Wißmann vom 23.10.2024
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Toxische Forderungen: Sahra Wagenknecht treibt die CDU vor sich her. (Foto: pa/Geisler-Fotopress)
Toxische Forderungen: Sahra Wagenknecht treibt die CDU vor sich her. (Foto: pa/Geisler-Fotopress)

Die Wahlergebnisse in den ostdeutschen Ländern Sachsen, Thüringen und Brandenburg liegen den etablierten Parteien schwer im Magen. Koalitionen untereinander sind rechnerisch nicht möglich. So haben sich die SPD in Brandenburg sowie die CDU in Sachsen und Thüringen bereit erklärt, Brombeeren zu schlucken, also Bündnisse mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) einzugehen. In allen drei Ländern schmeckt die Brombeere sauer bis bitter, das liegt an den fremdenfeindlichen wie Putin-freundlichen Positionen, die das BSW vertritt. Die Herren Woidke in Brandenburg, Kretschmer in Sachsen sowie Voigt in Thüringen versuchen, die saure Frucht ihrem Wahlvolk wieder zu versüßen: Wir werden Ministerpräsident, und die AfD bleibt Opposition.

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