Zur mobilen Webseite zurückkehren

Schutzgöttin im weißen Kleid

Anselm Kiefer veranschaulicht mit »Schechina« jüdische Mystik.
von Anne Strotmann vom 22.10.2024
Artikel vorlesen lassen

Eine geisterhafte Gestalt wandelt durch Anselm Kiefers Werke. Die Form eines weißen Kleids beschwört die Anwesenheit einer Frau herauf, die jedoch unbestimmt bleibt. Mit der »Schechina« begibt sich Kiefer ins Reich der jüdischen Mystik, erkennbar am kabbalistischen Lebensbaum mit den zehn Emanationen (Ausflüssen) des Göttlichen, die Sefirot genannt werden. Sie verbinden Himmel und Erde. Unter ihnen allen ist die Schechina die niedrigste Sefira. Sie ist die Anwesenheit Gottes in der Welt. In der jüdischen spirituellen Tradition nimmt sie in vielfältiger Art Gestalt an, auch in der »Braut Schabbat«.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0