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US-Bischof
Robert Barron und wie er die Welt sieht

Robert Barron ist der schillernde Shootingstar unter den US-amerikanischen Bischöfen. Sein Einfluss ist groß. Durch den Pieper-Preis ist er auch in Deutschland bekannt geworden. Wie denkt er und was will er?
von Thomas Schärtl-Trendel vom 28.10.2025
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Konziliant im Ton, unbarmherzig in der Sache: Robert Barron, umstrittener Bischof von Winona-Rochester (Foto: ©2022 Brian Kuhlmann)
Konziliant im Ton, unbarmherzig in der Sache: Robert Barron, umstrittener Bischof von Winona-Rochester (Foto: ©2022 Brian Kuhlmann)

Robert Barron, Theologieprofessor des berühmten Mundelein Seminary, später Weihbischof in einer der am meisten diversen Diözesen der USA, nämlich Los Angeles, und jetzt Bischof im eher beschaulichen Winona-Rochester, ist eine schillernde Figur. Die Verleihung des Josef-Pieper-Preises in Münster (Publik-Forum 13/2025, Seite 38) hat ihm auch in Deutschland eine gewisse Medienpräsenz verschafft. Die Einschätzungen zu seinem Werk und seiner Person weisen eine enorme Spannweite auf, die die ganze Farbenpracht der kirchlichen Polarisierung abdeckt. Aber die dabei benutzten plakativen Etiketten werden Barron nicht gerecht; denn Barron ist vor allem eine Medien-Persönlichkeit mit mehreren Schichten, die man sorgfältig, gleichsam archäologisch analysieren muss. Sie zu finden ist allerdings nicht schwer; denn dank seiner Medienpräsenz unter der Überschrift »Word on Fire« ist Robert Barron öffentlich sichtbar wie derzeit wohl kaum ein Bischof oder Theologe weltweit.

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