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Lebenserfahrung statt logischer Argumente

von Birgit Schmäh vom 08.11.2002
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Christian Trutschel/Heike Neumann (Hg.)
Von wegen Gene!
Über die Stärken von Behinderung und die Schwächen des Fortschritts. Königsfurt.
238 Seiten. 14,90 EUR

Mitten in die laufende Debatte um den Einsatz von Gentechnik ist dieses Buch gestellt. Zu lesen sind dreizehn beeindruckende Beiträge von zum Teil prominenten Menschen mit Behinderung: Erwin Aljukic, Schauspieler in Marienhof, Marianne Buggenhagen, Weltmeisterin im Kugelstoßen, Heiko Kröger, Weltmeister im Segeln, Hanns Dieter Hüsch, um einige zu nennen. Die Herausgeber des Buches sind beide mit einer behinderten Schwester aufgewachsen. Trutschel, Redakteur bei den Kieler Nachrichten, und Neumann, Verlagslektorin in Kiel, sehen in der Entwicklung der Gentechnik die Gefahr, dass das leid- und defektfreie Leben angepriesen wird. Wie die Beiträge zeigen, setzt eine Behinderung aber oft ungeahnte Energien, Kräfte und Stärken frei. Die Behinderung selbst bereitet den Betroffenen meist weniger Probleme als die Reaktionen und die Nichtakzeptanz der Umwelt. Eine gesunde menschliche Gesellschaft sollte Behinderte nicht nur »aushalten, sondern sie einbeziehen und von ihnen auch lernen wollen«. Das Buch fesselt beim Lesen: Ehe man sich versieht, ist man ganz tief in der Gedankenwelt der Autorinnen und Autoren versunken. Es vermittelt mehr an Erkenntnis, als alle logischen Argumente gegen den Einsatz von Gentechnik es jemals könnten.

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