»Sie nannten mich Päpstin«

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Frau Gössmann, wann haben Sie begonnen, sich mit der »Päpstin« zu beschäftigen?
Elisabeth Gössmann: Angefangen hat alles 1947, als ich in Münster Theologie studierte. Wir Studentinnen wurden von den männlichen Kommilitonen »Päpstinnen« genannt. Ich fand diese Neckerei unverschämt. Schon damals hatte ich das Gefühl, man will uns unmöglich machen.
Hat sich das in Ihren späteren Forschungen bestätigt?
Gössmann: Ja. Meine Recherchen in alten Schriften, wo die Päpstin erwähnt wird, haben ergeben, dass sie immer nur hin und her geschubst wurde. Jeder wollte ein bestimmtes Ziel mit ihr erreichen und hat sie so für seine Zwecke gebraucht oder missbraucht. Ob als real betrachtet – wie auf protestantischer Seite – ode
