Zur mobilen Webseite zurückkehren

Fesselnde Fische

vom 10.11.2017
Artikel vorlesen lassen

Bemalte Treppen mit Kois oder Pandas und andere Wandmalereien machen das koreanische Ihwa Mural Village zu einem der beliebtesten Touristenziele in Seoul. Doch vor einem Jahr kippte die Stimmung: Die Bewohner des einst heruntergekommenen Bergdorfes, dem erst vor zehn Jahren mit dem großflächigen Kunstprojekt neues Leben eingehaucht wurde, konnten den Lärm und den Müll nicht länger ertragen, und auch keine unhöflichen Touristen, die mit Kameras in ihre Privatsphäre eindrangen. Sie überstrichen die Wandmalereien kurzerhand mit grauer Farbe. Jetzt wird in Seoul darüber diskutiert, wie eine Tourismusentwicklung aussehen kann, die die Rechte der Einheimischen wahrt. Eine Frage, die Bürgermeister und Bewohner von Touristenstädten wie Paris, Amsterdam, Venedig oder Barcelona ebenso umtreibt. Die Antwort ist offen.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0